2019 haben wir ein Haus gekauft. Zwei Jahre später konnten wir den Garten endlich nutzen.
Wie aus meinem eigenen Grasmilben-Problem Grasmilbenfresser.de wurde.
Mein Name ist Frank Höffken, ich bin Gründer und Geschäftsführer von Grasmilbenfresser.de und der Firma dahinter.
2019 hatten meine Frau und ich ein Haus gekauft, unser erstes Kind war noch klein. Und dann kamen die Bisse.
Diese Seite erzählt, was daraus wurde - und wer dahintersteckt, wenn Sie bei uns bestellen.
Titelbild: Mein Sohn tobt im Garten
Bild links: Unser Garten, endlich wieder benutzbar.
2019: Erst dachte ich an Flöhe
Juckende Pusteln nach jedem Gang über den Rasen. Immer mehr, immer schlimmer. Mein Kind wollte nicht mehr raus, und ich stand in meinem eigenen Garten und fühlte mich nicht mehr willkommen.
Erst dachte ich an Flöhe. Dann an Vogelmilben. Dann an Bettwanzen. Monatelang wusste ich nicht, was mich da beißt.
Als endlich klar war, dass es Grasmilbenlarven sind, habe ich alles ausprobiert, was das Internet hergab:Neemöl, Kieselgur, öfter mähen, mehr wässern, weniger wässern. Am Ende habe ich sogar alle Sträucher und Bäume gefällt, in der Hoffnung den Larven den Lebensraum zu nehmen.
Geholfen hat nichts davon.
Chemische Mittel wirkten zwei Tage. Dann waren die Bisse zurück - und ein ungutes Gefühl blieb. Gift ausbringen, wo mein Kind spielt? Für mich war das keine Option.
Bild: Unser Garten nach der Kieselgur-Behandlung (2021)
2021: Die Frage, die alles verändert hat
Irgendwann habe ich aufgehört, Tipps aus dem Internet auszuprobieren, und angefangen zu recherchieren - so, wie ich es aus meinem Beruf kenne: systematisch. Fachartikel, Studien, Gespräche mit Fachleuten im In- und Ausland.
Weitergebracht hat mich die Bio-Landwirtschaft.
Dort ist seit Jahrzehnten Alltag, wonach ich suchte: Man bekämpft einen Schädling nicht mit Gift, sondern mit seinem natürlichen Fressfeind. Nützlinge. Tier gegen Tier.
Und damit stand die Frage im Raum, die für mich alles verändert hat: Wenn Grasmilbenlarven aus Boden kommen - wer frisst sie dort eigentlich?
Die Antwort zu finden, hat gedauert. Erst die wissenschaftliche Eingrenzung: Welche Arten kommen überhaupt infrage? Dann praktische Versuche in meinem eigenen Garten - die meisten führten zu nichts. Bis ich auf eine Raubmilbenart stieß, die die Larven der Grasmilbe tatsächlich frisst. Trombiculaphagus - unsere nützlichen „Grasmilbenfresser".
Im August 2021 habe ich sie zum ersten Mal ausgebracht. Mitten in der Hochsaison.
Der Rückgang der Bisse war so deutlich, dass ich ihn schwer mit dem Wetter oder dem Saisonverlauf erklären konnte. Seitdem bringe ich sie jedes Jahr aus. 2025 hatte ich keinen einzigen Biss mehr - und in dieser Saison bisher auch nicht.
Ich habe die Nester nie gefunden
Ein Tipp, den man überall liest: Legen Sie helle Kacheln oder ein weißes Blatt Papier auf den Rasen. Die Larven klettern hoch, und man sieht sie als orange-rote Punkte. So findet man angeblich die Nester.
Ich habe es gemacht. Über Wochen, an immer neuen Stellen.
Gefunden habe ich nichts. Obwohl ich gebissen wurde.
Das war die wichtigste Lektion der ganzen Zeit. Die Larven sind zwei Zehntel Millimeter groß, sie sind nicht durchgehend aktiv, und die Nester wandern über die Saison. Wer nur die Stellen behandelt, die er gefunden zu haben glaubt, behandelt fast immer die falschen.
Deshalb behandle ich heute keine Stellen, sondern Flächen. Alles, was grün ist: Rasen, Beete, Randstreifen, Heckenfuß, die Ecke hinter dem Gartenhaus. Gerade die Ecken, in denen ich nie etwas gesehen habe.
Bild: Milbensuche mir Kacheln (2021)
2025: Warum daraus eine Firma wurde
Ich hatte eine Lösung. Gleichzeitig habe ich gelesen, was Betroffene stattdessen im Internet finden: Halbwissen, abgeschriebene Hausmittel-Listen, Foren, in denen sich Ratlose gegenseitig trösten. Chemie, die zwei Tage wirkt. Und die Empfehlung, den Garten radikal umzubauen - die ich selbst befolgt habe und die nichts gebracht hat.
Da war der Gedanke schwer auszuhalten, das für mich zu behalten.
Trotzdem hat es gedauert. Ich habe noch eine Saison drangehängt, um sicherzugehen - eine gute Saison beweist nichts, dachte ich mir. Die Marken mussten angemeldet werden. Und vor allem musste geklärt sein, dass die Raubmilben zuverlässig und in den Mengen lieferbar sind, die benötigt werden.
Im Frühjahr 2025 wurde dann Grasmilbenfresser.de eröffnet. Was dann kam, hatte ich nicht erwartet: über fünfhundert Bestellungen allein in der ersten Saison. Das Problem ist viel größer, als ich dachte - und kaum jemand kennt eine Lösung, die trägt.
Im Herbst 2025 habe ich einige Stammkunden befragt, wie gut es bei ihnen geholfen hat. Die Antworten stehen auf dieser Seite.
Anna, Boris, ich
Mehr sind wir nicht. Und das ist Absicht.
Wir sitzen in Monheim am Rhein, zwischen Düsseldorf und Köln.
Anna macht Support und Kaufmännisches. Wenn Sie uns schreiben, antwortet Anna. Oder ich.
Boris macht die Logistik. Er packt die Nützlinge so, dass sie schnell und lebendig bei Ihnen ankommen - bei Hitze mit Kühlung.
Bei uns gibt es keine Ticketnummern und keine Bausteine aus der Textkonserve. Sie schreiben einem von zwei Menschen - und bekommen eine Antwort, die zu Ihrem Garten passt.
Bild: Frank & Boris (v.l.n.r)
Wofür ich einstehe
Wie stark die Wirkung ausfällt, hängt von vielem ab: von Ihrem Garten, vom Befallsdruck, vom Wetter, vom Nachbargrundstück. Deshalb verspreche ich Ihnen bewusst keine „X Prozent weniger Bisse“. Das wäre unseriös.
Was ich verspreche, ist unsere Zufriedenheitsgarantie auf die kurativen Pakete: Stellt sich aus Ihrer Sicht nach drei kurativen Anwendungen keine Reduktion der Grasmilbenbisse ein, erstatten wir den Produktpreis dieser drei Bestellungen. Maßgeblich ist Ihre Einschätzung. Zu den Bedingungen.
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Biologisch
Keine Chemie, keine Pestizide. Trombiculaphagus ist ein natürlicher Fressfeind der Grasmilbenlarve – nicht mehr und nicht weniger.
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Ehrlich
Wir versprechen keine Wunder über Nacht. Es braucht konsequente Anwendung über mehrere Wochen. Das sagen wir offen – weil es so ist.
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Datenbasiert
Unsere Kundenbefragung und unser Whitepaper zeigen transparent, was funktioniert und unter welchen Bedingungen. Keine Hochglanz-Claims, sondern echte Daten.
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Aus eigener Erfahrung
Ich wende Trombiculaphagus seit mehreren Jahren konsequent im eigenen Garten an. In meinem Garten bin ich aktuell (Saison 2025 & 2026) bissfrei. Was wir empfehlen, haben wir zuerst selbst erprobt.
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Wir sind erreichbar.
089 6208 3580 Mo–Fr 9–17 UhrÜberzeugen Sie sich selbst
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